Günstiger Einkauf vs. Schnelle Beschaffung

Wir brauchen ganz schnell Produkt X, eilt total!!!!

Diesen Satz kennt man im Einkauf, schnell muss es gehen. Die Crux bei der Sache ist der Konflikt zwischen den Zielen der verschiedenen Abteilungen. Schnell (Bedarfsabteilung) und günstig (Einkauf) gehen oft nicht Hand in Hand.

Ein einfacher Gedanke in der operativen Bearbeitung ist nun:

  • Eine rudimentäre schnelle Suche verbraucht eher Zeit als dass sie etwas bringt
  • und eigentlich fehlt sowieso die Zeit
  • und die Bedarfsabteilung wird schon wissen was sie da tut.

….und dahin geht sie, die Beschaffungsstrategie.

Die Ideen aus den Bedarfsabteilungen sind nicht schlecht – im Gegenteil, fast immer machen sich die Abteilungen – in alle Richtungen gehend – Gedanken bei der Lieferantenwahl. Logischerweise im Interesse der Abteilung. Gleichzeitig versucht der Einkauf alle Möglichkeiten der Beschaffung im Rahmen der Unternehmensstrategie umzusetzen.

Es ist doch häufig so, dass der Zeitdruck im Einkauf die Möglichkeiten am Markt stark einschränkt. Das schnell benötigte Produkt verdrängt den preisgünstigen Einkauf. Die schnelle Lieferung erfolgt durch undefinierte Prozesse, … und lässt zudem die administrativen Kosten krachen. Obwohl im Einkauf ja bekanntlich auf jeden Cent geachtet wird, spielen dann der Preisnachteil und die hohen Prozesskosten keine Rolle mehr.

Gut wäre es ja wenn man vorher Kompetenzen festgelegt hätte. Die Marketingabteilung, beispielsweise, darf Produkte und Dienstleistungen (…. individuell budgetiert) im Wert von X bei Y bestellen.

Y kann ein Dienstleister sein, der stellvertretend für den Einkauf Beschaffungsprojekte abwickelt. Das senkt die Total Costs of Ownership ganz immens. Der Einkauf ist auf einmal nicht mehr am rotieren, sondern kann sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.

Die klassischen Zielkonflikte von Einkauf und schneller Beschaffung können leicht gelöst werden

Jeder Einkäufer ist sofort auf der sicheren Seite, wenn er einen Servicepartner hat, der zuverlässig und schnell seine eilige Bestellung immer kostengünstig und natürlich in einem definierten Prozess abwickelt. Die Arbeitsteilung mit dem Servicepartner ist natürlich klar kundenspezifisch festgeschrieben.

Die Lieferanten- und dann herstellerunabhängige Prozessstandardisierung durch den unabhängigen Dienstleister ist ein großer Optimierungshebel. Sie sorgt von den Bestellungen aus Unternehmens- und fachbereichsbezogenen Warenkörben (Vollmachtengerecht aufgebaut) bis hin zum reibungslosen Rechnungsdurchlauf und optimierter Rechnungsregulierung (alle Lieferungen nur noch eine Monatsrechnung).

Kompetenzbasiertes Einkaufsmanagement bei Nebenlieferanten

 

 

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